Schach ist ein sehr komplexes Spiel, bei dem es stark auf ein gutes logisches Verständnis und Konzentration ankommt. Es ist daher kaum verwunderlich, dass es hier auch viele verschiedene Strategien gibt, die man zum eigenen Vorteil nutzen kann. Diese Strategien und Taktiken zu kennen, kann auch dabei helfen, ihnen selbst nicht zum Opfer zu fallen, wenn der Gegner sie anwendet.

Als ich mit dem Schach angefangen habe, habe ich zunächst einmal ohne Plan drauf los gespielt. Ich habe aber schnell bemerkt, dass das kein effektiver Weg ist, um zu gewinnen. Aus diesem Grund habe ich mich mit verschiedenen Strategien und Taktiken vertraut gemacht, die mein Schachspiel enorm verbessert haben. Um euch einen Überblick zu geben, habe ich hier zwei der bekanntesten Strategien im Überblick.

Fool’s Mate

Fool’s Mate ist eine der einfachsten, bekanntesten und schnellsten Strategien, die es im Schach gibt. Es ist auch die Strategie, anhand derer man mit der geringsten Anzahl an Spielzügen ein Schachmatt erreichen kann. Bei der Anwendung dieser Strategie gibt es aber ein Problem: Sie basiert darauf, dass der Gegener einige ziemlich unüberlegte Fehler macht. Fool’s Mate ist daher nur bei unerfahrenen Gegnern geeignet.

Fool’s Mate kann nur dann angewendet werden, wenn der Gegner mit weiß spielt und in den ersten zwei Zügen zwei Fehler macht, und zwar dass er die Bauern rechts neben dem König so bewegt, dass sie eine Schneise zum König freigeben. Wenn man selbst alles richtig macht, hat man dann nämlich die Möglichkeit, den König innerhalb von zwei Zügen Schachmatt zu setzen.

Die Doppel-Attacke: Forks

Der Begriff Forks stammt aus dem Englischen und heißt so viel wie „Gabeln“. Diese Taktik, welche auch Doppel-Attacke genannt wird, ist sehr gängig und beliebt, insbesondere deshalb, weil sie in vielen Fällen auch bei Gegnern mit etwas mehr Erfahrung angewendet werden kann. Denn eine Forks-Situation kann man schnell übersehen und anschließend wenig tun, um sich und seine Spielfiguren zu retten.

Bei der Forks-Taktik bewegt man eine Spielfigur so, dass sie gleichzeitig zwei oder mehr verschiedene Spielfiguren des Gegners in Gefahr bringt. Idealerweise platziert man die Spielfigur dabei so, dass diese vom Gegner nicht gewonnen werden kann. Somit zwingt man den Gegner, eine seiner Spielfiguren zu opfern, um die andere zu retten und es ist garantiert, dass man mindestens eine gegnerische Figur vom Feld fegt.